Windows 2000/W2K

W2K war nun die echte Verschmelzung von Windows NT und Win9x. Konsequenz für den Anwender: Was nicht stabil war und deshalb nicht ging, ging halt nicht. Ein stabiles System also, was aber auch nicht mehr so glänzen konnte wie die früheren Versionen.

Systemstabilität:

Stabil ist W2K, aber zu welchem Preis? bei der Installation prüft Windows, ob es den Rechner für "würdig" hält. Findet es irgendwas zu beanstanden, begrüßt der blaue Schirm uns mit der Nachricht, dass die Hardware nicht kompatibel ist und man sich an seinen Fachhändler wenden soll. Was der mir dann alles aufschwatzen will ... . Und läuft Windows, läuft es eben auch stabil, heißt wiederum, dass instabile Anwendungen eben nicht laufen. Als Betriebssystem für Firmen-PC´s sicher ein Vorteil, für den Heimanwender eine schmerzhafte Erfahrung.

Praktische Anwendung:

Meines Wissens und Einschätzung nach das derzeit beste und gebräuchlichste Betriebssystem (von XP abgesehen, dazu unter Win XP mehr). W2K glänzt durch besagte Stabilität, aber auch durch die Verbreitung. Hard- und Softwarehersteller bemühten sich in besonderem Maße auf die Liste der Microsoftkompatibilität zu kommen. Ausgezeichnete Basis für den Einsatz in Firmen, aber auch ein Betriebsystem das durch selten gesehene Schlichtheit den unerfahrenen PC-Anwender nicht überfordert.