In diesem Teil meiner Homepage veröffentliche ich meine mehr oder weniger wertvollen literarischen Ergüsse. Vorab gesagt, ich finde selbst meine eigenen Gedichte nach einiger Zeit nicht mehr so gut, wie zum Zeitpunkt des Entstehens. Genauso wie ich manch andere fremde Gedichte schlicht und ergreifend scheußlich finde. Sollte ich also des Lesers Geschmack nicht treffen, bitte ich inständig um Verzeihung, gelobe aber keine Änderung ;-) Sollte jemand an den Gedichten extremen Gefallen finden und sie kopieren, versenden etc. wollen ... ich hab prinzipiell nichts dagegen, da hier eh nur "öffentliche" Werke stehen. Aus Gründen der Fairness mir gegenüber als Verfasser, aber auch für das Verständnis des Empfängers (z.B. wegen der Bemerkungen) halte ich eine Quellangabe für sinnvoll.

Nachfolgend ein paar Bemerkungen zu den jeweiligen Gedichten:

Vier Jahreszeiten

Manch einem wird vielleicht auffallen, dass die Gedichte mehr oder weniger nichts mit dem Titel zu tun haben. Herzlichen Glückwunsch, richtig interpretiert ;-) Ein Gedicht wurde von mir vor den anderen geschrieben (ich sag nicht welches, aber theoretisch könnte es jeder erkennen *fg*). Zugegeben, der Sinn hat sich etwas gewandelt, aber mir scheint: die Zeilen leben - durch den veränderten Hintergrund scheint das Gedicht gereift zu sein. Der geübte Gedichteinterpretierer mag eine Reihenfolge in den Gedichten suchen, aber ich kam selbst auf keine bestimmte. Frühling würde ich an letzte Stelle setzen, aber die der anderen ..., allenfalls eine rückläufige Sortierung könnte ich mir vorstellen. Bei dieser Vorstellung kommen mir allerdings schon fast philosophische Gedanken ... die ich dem "allgemeinen" Leser doch lieber vorenthalten möchte.

Klingonisches Gedicht

Dieses Gedicht habe ich für eine wirklich ganz liebe Klingonin geschrieben. Nun, sie ist nicht wirklich Klingonin, denn nach klingonischen Maßstäben wäre sie wohl hässlich, aber als Mensch würde ich sie mal leicht untertreibend als attraktive Person bezeichnen. Jedenfalls beschreibt das Gedicht die vermuteten bzw. nachempfunden Gefühle der Klingonin zu einem Zeitpunkt in ihrem (Rollenspiel-)Lebensabschnitt. Es ist bewusst etwas "holprig" geschrieben, immerhin war der Verfasser der klingonischen Sprache nicht mächtig und als es nach etlichen Übersetzungen auf dem klingonischen Planeten ankam ... ;-)

Erlkönig

Eine eigene Interpretation des Erlkönigs. Aus einer anderen Perspektive, nämlich der des Kindes, und mit einer anderen Interpretation des Vaters. Allerdings fehlte mir im Original das Happy End, weshalb ich mir die Freiheit erlaubte es in meiner Version offen zu lassen bzw. ein besseres anzudeuten.

Liebe

Also das Gedicht ist aus zwei Beweggründen entstanden. Zum einen ganz generell, zum anderen weil ich irgendwie bei der Unzahl der Texte die sich mit dem Thema befassen der Ansicht bin, dass es zu wenige gibt die sich sorgenfrei damit befassen. Zusätzlich hat das Gedicht die zwei Besonderheiten, dass es
1. nicht wie sonst für mich üblich für eine bestimmte Person geschrieben wurde
2. deshalb mehr aus der Phantasie als dem aktuellen Empfinden entstand.
Was den ersten Punkt betrifft, so darf sich jede Frau für dich ich mal etwas empfunden habe darin verewigt sehen.